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Kurzfassung:

Finanzdienstleistungsplatz Österreich

Roman Schremser | Wolfgang Duchatczek
Jahrbuch 1993
Thema: 09. Wirtschaft

Der zwischen der Europäischen Union und den EFTA-Staaten (mit Ausnahme der Schweiz) geschlossene und mit 1. Jänner 1994 in Kraft getretene Vertrag über den Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) ermöglicht den österreichischen Anbietern von Finanzdienstleistungen die volle und gleichberechtigte Teilnahme am gemeinsamen Finanz-Binnenmarkt. Dieser umfaßt nicht nur den freien Geld- und Kapitalverkehr für alle EWR-Bürger, sondern auch die Niederlassungs- und Dienstleistungsfreiheit für alle Unternehmungen der Finanzwirtschaft. Das EWR-Übereinkommen stellt somit für den Bereich der Finanzmärkte einen wesentlichen Schritt in Richtung des Beitritts Österreichs zur Europäischen Union dar. Der Beitrag diskutiert an Hand der Entwicklungen innerhalb der Europäischen Union jene Schritte, die in Österreich gesetzt wurden, um einerseits die heimischen Banken auf diesen - durch intensiven Wettbewerb gekennzeichneten - einheitlichen europäischen Binnenmarkt für Finanzdienstleistungen vorzubereiten und um andererseits die Attraktivität des Finanzplatzes Österreich zu erhöhen.;


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