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Kurzfassung:

Argumente für einen Systemwechsel im Pensionssystem
Beitragskonten auf Umlagebasis

Ulrich Schuh
Jahrbuch 2012
Thema: 07. Arbeit und Soziales

Demografische Trends führen zu erhöhtem Reformdruck auf die gesetzliche Pensionsversicherung in Österreich. Eine Abfolge von Reformen hat dazu geführt, dass die gesetzliche Pensionsversicherung die Arbeitsmarktteilnahme älterer Personen behindert, dass das Leistungsrecht intransparent ist und eine erhebliche Ungleichbehandlung stattfindet, ohne dass die finanzielle Nachhaltigkeit gewährleistet werden konnte. Namhafte Wissenschaftler haben daher eine umfassende Reform des Pensionssystems vorgeschlagen, die die Einführung von Beitragskonten im Umlagesystem vorsieht. Dieses System ist fair, transparent und finanziell nachhaltig. Es ist ausreichend flexibel, um den politischen Gestaltungsspielraum nicht zu stark einzuengen, und baut auf dem derzeitig gültigen Pensionsrecht auf. Die Einführung bedarf daher nur einiger weniger, aber entscheidender Schritte. Die praktische Umsetzbarkeit ist in der Realität erprobt – in Schweden ist diese Form eines öffentlichen Pensionssystems vor mittlerweile zwölf Jahren erfolgreich eingeführt worden.;


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