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Kurzfassung:

ÖBB – Eine Gewerkschaft hält sich eine Eisenbahn

Reinhold Lopatka
Jahrbuch 2010
Themen: 09. Wirtschaft | 17. Infrastruktur

Jeder Steuerzahler muss pro Jahr 2.500 Euro für die ÖBB aufwenden, ohne auch nur einen Kilometer mit der Bahn gefahren zu sein, und trotzdem ist der Schuldenberg der ÖBB seit 2004 von 3,8 Milliarden auf 20,6 Milliarden im Jahr 2011 angestiegen. Das Hauptproblem des Unternehmens: Es fehlt in allen Bereichen an Reformen, denn die übermächtige Eisenbahner-Gewerkschaft verhindert substanzielle Änderungen. Ob beim Dienst- oder Pensionsrecht oder den Privilegien der mehr als 100 dienstfrei gestellten Betriebsräte. Politik und Management gingen bisher vor den Gewerkschaftern auf die Knie. Dadurch sind die ÖBB zum finanziellen Fass ohne Boden geworden. Wenn jetzt nicht gehandelt wird, dann werden die ÖBB finanziell entgleisen.;


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