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Kurzfassung:

Budgetpolitik 2003
Stabile Finanzen in einem konjunkturell schwierigen Umfeld

Karl-Heinz Grasser
Jahrbuch 2003
Thema: 09. Wirtschaft

Die Schwerpunktsetzung des Regierungsprogramms liegt darin, Österreich – als kleine, offene Volkswirtschaft konnte sie der weltweiten Wachstumsabschwächung nicht ausweichen – erfolgreich aus dem Konjunkturabschwung herauszuführen und bestmöglich durch strukturelle Maßnahmen zur Verbesserung der Wachstumsperspektiven beizutragen. Ein zentrales Anliegen der Wirtschaftspolitik war und ist die Stärkung des Wirtschaftsstandorts Österreichs, insbesondere vor dem Hintergrund der Erweiterung der Europäischen Union.
Ein ausgeglichener Haushalt über den Konjunkturzyklus, die Erhöhung des Wachstums durch Zukunftsinvestitionen, weitere Liberalisierungs- und Deregulierungsmaßnahmen, Privatisierungen und Steuersenkungen sind die Schwerpunkte des Doppelbudgets 2003 und 2004. In zwei Schritten werden die Steuern und Abgaben um 3 Mrd. Euro gesenkt.
Budgetpolitik 2003 – sie brachte Österreich im Vergleich zur Eurozone ein doppelt so hohes Wirtschaftswachstum, eine nur halb so hohe Arbeitslosenquote, eine deutlich niedrigere Inflationsrate und eine halb so hohe Defizitquote. Der Wirtschaftsaufschwung für 2004 kündigt sich bereits an und die österreichische Wirtschaft ist gerüstet. Gemessen an den Strukturindikatoren der EU nimmt Österreich die 3. Position nach Schweden und Dänemark ein. Die Drei-Säulen-Strategie der österreichischen Budgetpolitik zeigt somit den richtigen Weg.;


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